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Geschichte

Geschichte der Bauschadstoffe

Von der Antike bis zu modernen Industrieskandalen: wie giftige Stoffe in unsere Gebäude gelangten und warum sie dort noch immer präsent sind.

Warum diese Stoffe noch in unseren Gebäuden stecken

Die meisten wurden wegen echter technischer Vorteile gewählt: Asbest widerstand dem Feuer, Blei schützte Metalle und färbte Anstriche, PCB machten Fugen elastisch, Teere dichteten ab, bromierte Flammschutzmittel schützten Dämmstoffe. Ihre gesundheitlichen Folgen wurden erst lange nach ihrer Verbreitung im Bau belegt oder anerkannt. Radon dagegen wurde nie eingesetzt: Das natürliche Gas steigt aus dem Boden auf und sammelt sich in schlecht belüfteten Räumen.

Sie bleiben in Gebäuden vorhanden, die vor ihrem Verbot gebaut oder renoviert wurden. Unbeschädigt stellen die meisten keine unmittelbare Gefahr dar; erst beim Bohren, Schleifen, Abbrechen oder Sanieren werden sie freigesetzt. Deshalb werden sie vor den Arbeiten erfasst.

Jedes Dossier zeichnet nach:

  • die Herkunft des Stoffes und seine Verwendung im Bau
  • die Entdeckung seiner Gesundheitsfolgen – und was die Industrie wusste
  • sein Verbot und die heutige Lage in der Schweiz
  • was das heute für Ihre Bauarbeiten bedeutet

Jedes Dossier nennt seine Quellen: Archive, wissenschaftliche Studien und amtliche Texte.

5’000+
Jahre Nutzung von Blei
200’000+
Asbest-Tote pro Jahr
98 %
der Menschen haben PFAS im Blut
1775
erstes erkanntes Berufskrebsrisiko (PAK)

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